Cheat Day vs. Refeed

Geschrieben von Marina Lommel
4 Minuten Lesezeit
13. August 2016 zuletzt aktualisiert am 12. Oktober 2026 von Kimberly Werner
Cheat Day oder Refeed

Bei einem sogenannten Refeed isst man zu einer Mahlzeit ganz gezielt eine höhere Menge an Kohlenhydraten als sonst. Ein gesunder Refeed darf nicht mit einem Cheat Day verwechselt werden.

Cheat Day

Mit aller Gewalt alle erdenklichen Süßigkeiten und Junk Food in sich hineinstopfen. Besonders beliebt in der Bodybuilding Szene. Das Ende des Cheat Days wird meist durch die Magenkapazität entschieden. Erst wenn man gefühlt „platzt“, Magenschmerzen hat und nur noch Rollen kann, beenden viele den Cheat Day. Am nächsten Tag fühlt man sich gerädert, aufgebläht und aufgedunsen. Pickel und Wassereinlagerungen zeigen sich, die einige Tage brauchen, bis sie verschwinden.

Gern gewählte Lebensmittel enthalten meist Unmengen an

  • Gluten
  • Zucker
  • Zusatzstoffen
  • Qualitativ schlechten Fetten
  • Qualitativ schlechten Milchprodukten
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Refeed

Die Lebensmittel sind ebenso gesund wie an den anderen Tagen der Ernährung. Man greift aber stärker zu Kohlenhydratquellen um ganz gezielt eine gewünschte biochemische Reaktion hervorzurufen. Am nächsten Tag kann man etwas mehr Wasser gespeichert haben, da jedes Gramm Kohlenhydrate in der Muskulatur auch Wasser bindet. Aber man fühlt sich in der Regel immer noch fit, sieht frisch aus und hat keine pickeligen Nachwirkungen.

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Der Artikel wurde geschrieben von

Marina Lommel

Marina gründete Foodpunk nach ihrem Abschluss in Ernährungswissenschaften und ist aktuell CEO des Unternehmens. Während ihres Studiums arbeitete sie in verschiedenen Bereichen, darunter in der Wissenschaftsredaktion beim Radio, Redaktion beim TV und Uni-Wissensmagazin sowie im Labor am DZNE in der Parkinsonforschung. Marina ist außerdem Autorin von 5 ernährungswissenschaftlichen Sachbüchern.

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