Kokosöl vs. MCT-Öl

Geschrieben von Marina Lommel
2 Minuten Lesezeit
26. August 2016 zuletzt aktualisiert am 16. September 2025 von Kimberly Werner
MCT-Öl-vs-Kokosol

In diesem Artikel findest du einen kurzen und knappen Vergleich von Kokosöl vs. MCT-Öl. Ein „besser“ oder „schlechter“ gibt es hier nicht. Beide haben unterschiedliche Eigenschaften. Der Anteil der Fettsäuren, die sich anregend auf den Stoffwechsel auswirken und die Ketonkörperbildung fördern, ist beim MCT-Öl höher (am besten sollte hier nur C10 und C8 enthalten sein). Dafür kann man mit Kokosöl backen, braten und hat noch ein paar Vitaminchen und Mineralstoffe am Start.

Eigenschaft Kokosöl MCT-Öl
Fettsäurezusammensetzung 45-53% Laurinsäure (C12)

8-10% Palmitinsäure

17-21% Myristinsäure

5-10% Ölsäure

5-10% Caprylsäure (C8)

5-8 % Caprinsäure (C10)

2-4 % Stearinsäure

1-3% Linolsäure

Je nach Produkt wechselndes Verhältnis von

Laurinsäure (C12)
Caprinsäure (C10)
Caprylsäure (C8)
Capronsäure (C6), selten.

„XCT-Öl“ enthält nur Caprin- und Caprylsäure,
„C8-Öl“ nur Caprylsäure.

Quelle Kokosnussfleisch Kokosöl und/oder Palmöl, je nach Hersteller.
Anwendung Braten, Backen, Verfeinern heißer Speisen & Getränke. Für Dressings, zum Verfeinern kalter oder heißer Speisen oder Getränke. Zum Braten nicht geeignet, zum Backen nur bei nicht zu heißer Temperatur.
Beginnt zu rauchen bei 190 ° C 120 ° C
Schmilzt bei 23-26 ° C (im Sommer flüssig) -5 °C (bei Zimmertemperatur flüssig)
Wirkung auf den Körper Wirkt antibakteriell, enthält Spuren von Vitaminen und Mineralien. Laurinsäure: schreckt Zecken ab und wirkt antimikrobiell, verursacht von allen mittelkettigen Fettsäuren aber am häufigsten Verdauungsprobleme.

Caprinsäure: Wirkt vor allem positiv auf die Thermogenese und damit den Energieverbrauch und die Ketonkörperbildung – „Stoffwechsel-Effekt“.

Caprylsäure: Wirkt vor allem auf die Ketonkörperbildung und kann eventuell die Blut-Hirn-Schranke passieren und dort als Energiequelle dienen – „Brain Boosting Effekt“.

Capronsäure: Keine bekannte besondere Wirkung.

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Der Artikel wurde geschrieben von

Marina Lommel

Marina gründete Foodpunk nach ihrem Abschluss in Ernährungswissenschaften und ist aktuell CEO des Unternehmens. Während ihres Studiums arbeitete sie in verschiedenen Bereichen, darunter in der Wissenschaftsredaktion beim Radio, Redaktion beim TV und Uni-Wissensmagazin sowie im Labor am DZNE in der Parkinsonforschung. Marina ist außerdem Autorin von 5 ernährungswissenschaftlichen Sachbüchern.

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