Yvonne siegte über die Zuckersucht und verlor 25kg

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Vorher Nachher Ernährungsplan Zuckersucht

Yvonnes Sieg über die Zuckersucht begann so: Eigentlich war Yvonne (36) schon immer sehr interessiert am Thema Ernährung und wie sie sich auf uns auswirkt. Als Sportlerin (sie spielt seit ihrem zehnten Lebensjahr Volleyball) war es wichtig, fit zu sein und sogar in ihrer Ausbildung befasste sie sich intensiv mit der Materie, schrieb für ihre Bachelorarbeit ein Low Carb Kochbuch und ernährte sich lange Zeit Low Carb.

Doch obwohl sie es besser wusste, verlor sie irgendwann die Kontrolle über ihr Essen und ihr Essverhalten. “Ende 2019 ging es mir ziemlich schlecht.” erinnert sich Yvonne. “Zu der Zeit hatte ich fast die 100-Kilo Marke (bei 1,65 cm Körpergröße) geknackt, konnte meinen Anblick im Spiegel kaum noch ertragen und schämte mich für meinen Körper.”

Immer wieder war Yvonne schockiert über ihr Essverhalten. Besonders die Weihnachtszeit zeigte es deutlich:

“Wenn ich etwas Süßes in die Hände bekam, habe ich es wirklich maßlos in mich hineingestopft. Und nicht aufgehört, bevor die Packung leer war. Dabei hatte ich ein Tempo drauf! – eine Packung Toffifee in 10 Minuten? Kein Problem für mich. Wer auch immer behauptet, es gibt keine Zuckersucht, hat Unrecht.”

Natürlich waren da auch schon länger viele kleinere Probleme: Frust beim Klamotten shoppen, keine Ausdauer, Knie- und Rückenschmerzen, Kurzatmigkeit beim Sport… “Ich war furchtbar unglücklich.” gibt Yvonne zu. “Vor allem habe ich mir selbst Vorwürfe gemacht, dass ich es überhaupt so weit habe kommen lassen und dass ich einfach den Absprung nicht schaffe.”

Dann kamen zunehmend heftige gesundheitlich Probleme dazu wie z.B. Sodbrennen. “Und das, obwohl ich überhaupt nicht der Typ für Sodbrennen bin! Ich konnte immer essen, was ich wollte und hatte nie Probleme damit.” sagt Yvonne. Doch plötzlich waren sie da – nach jeder Mahlzeit. Selbst nach ausgewogenen und gesunden Mahlzeiten!

Ständig musste sie Tabletten gegen das Brennen nehmen. Als ob das nicht schlimm genug wäre, kamen nach einiger Zeit noch Kopfschmerzen hinzu. Heftige Kopfschmerzen – fast täglich, gegen die normale Tabletten nicht mehr halfen. “Und nein, ich bin kein Migränepatient.” betont Yvonne. 

“Damit war für mich das Ende der Fahnenstange erreicht. Ich hatte auf all das keinen Bock mehr. Ich war diese ganze Situation mit einem Schlag so leid, dass ich beschloss, direkt nach den Weihnachtsfeiertagen ändert sich etwas!”

Erster Angriffspunkt für sie: Die Zuckersucht in den Griff zu bekommen. Dazu hatte sie recht schnell den Entschluss gefasst, es mit ketogener Ernährung zu versuchen. “Im Rahmen der Low Carb Ernährung war mir diese Ernährungsform schon des Öfteren untergekommen und klang, als könnte sie zu mir passen.” erinnert sie sich.

Yvonnes größte Sorge war dabei, dass sie in der neuen Ernährungsform Fehler machen könnte. “Denn wenn man seine Ernährung umstellt, muss man genau wissen, was man tut, um nicht in eine Mangelernährung zu rutschen. Und ich wollte mich ja wieder besser fühlen und nicht direkt das nächste Problem aufmachen!” Bei ihrer Recherche zu ketogener Ernährung entdeckte sie Foodpunk.

Anfangs war sie skeptisch: “Mit Foodpunk würde ich zum allerersten Mal in meinem Leben Geld für „Rezepte“ ausgegeben. Bis dahin hatte ich einfach immer gegoogelt. Schließlich gibt es ja tausende Rezepte kostenlos im Netz. Was soll da bei Foodpunk anders sein?” Aber sie wollte es unbedingt richtig machen! “Wenn es nichts für mich ist, dann kündige ich eben wieder” dachte sie sich. Einen Versuch ist es wert.

Zum Glück! Denn schnell merkte sie: “Foodpunk ist eben nicht einfach NUR Rezepte. Es sind vor allem Rezepte, die ganz genau auf mich abgestimmt sind. Die oft so kreativ in ihrer Zusammenstellung sind, dass sie mich sogar dazu gebracht haben, Dinge zu probieren, die mir bisher einfach nicht geschmeckt hatten. Fenchel zum Beispiel, oder Aubergine!” Dass dieser Plan sich auch mit ihr entwickelte, gefiel Yvonne besonders gut.

“Die Nährwerte wurden ständig auf meine aktuellen Vorlieben, gesundheitlichen Bedürfnisse und Körperwerte angepasst.”

“Auch die Community und das Team hinter Foodpunk sind zusätzlich eine große Hilfe und Stütze gewesen – gerade in der Anfangszeit, wo man noch so wahnsinnig viele Fragen hat.” betont sie.  Zu Beginn hielt sich Yvonne sehr streng an ihren Ernährungsplan. Mittlerweile ist die Foodpunk App für sie aber zu einer großen Rezeptsammlung geworden, aus der sie sich nach Lust und Laune bedient und gerne herumexperimentiert.

“Und mein Foodpunk-Abo? Das habe ich verlängert und es bisher keinen Tag bereut, es abgeschlossen zu haben!”

Wenn man Yvonne heute fragt, was sich durch Foodpunk für sie verändert hat, antwortet sie: “Ich habe mein gesundes Essverhalten zurück. Meine Zuckersucht ist im Griff und ich habe nun eine gute Einstellung zu Zucker. Ich kann problemlos widerstehen und entscheide selbst, wenn ich hin und wieder mal etwas Süßes esse – aber das nur noch sehr, sehr selten.

Meine Ernährung ist abwechslungsreicher und deutlich nahrhafter geworden!” Besonders glücklich macht sie aber, dass sie sich selbst wieder mag und ihr positives Körpergefühl zurückerlangt hat. “Foodpunk ist mehr als Rezepte. Es ist eine ganze Community, die dir den Rücken stärkt und dich bei deinen Zielen unterstützt. Also traut euch zu starten und legt los! Ihr werdet es nicht bereuen!”

Vielen Dank, liebe Yvonne, dass du deine Geschichte mit uns geteilt hast. Wir wünschen dir alles Gute für deinen weiteren Weg!

 

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Der Artikel wurde geschrieben von

Juliana Gutzmann

Juliana ist die Autorin dieses Artikels. Sie hat nach ihrem Pharmaziestudium in Münster und Regensburg an der AMD München Journalismus und Medienkommunikation studiert und ihren Bachelor in Fashion Management & Communication an der ECBM erfolgreich abgeschlossen. Nachdem sie ein Jahr beim SHAPE Magazin gearbeitet hat, wurde sie Teil des Foodpunk-Teams, wo sie von September 2020 bis Dezember 2023 die Science-Redaktion geleitet hat.