In diesem Artikel findest du einen kurzen und knappen Vergleich von Kokosöl vs. MCT-Öl. Ein „besser“ oder „schlechter“ gibt es hier nicht. Beide haben unterschiedliche Eigenschaften. Der Anteil der Fettsäuren, die sich anregend auf den Stoffwechsel auswirken und die Ketonkörperbildung fördern, ist beim MCT-Öl höher (am besten sollte hier nur C10 und C8 enthalten sein). Dafür kann man mit Kokosöl backen, braten und hat noch ein paar Vitaminchen und Mineralstoffe am Start.
Kokosöl vs. MCT-Öl
| Eigenschaft | Kokosöl | MCT-Öl |
|---|---|---|
| Fettsäurezusammensetzung | 45-53% Laurinsäure (C12)
8-10% Palmitinsäure 17-21% Myristinsäure 5-10% Ölsäure 5-10% Caprylsäure (C8) 5-8 % Caprinsäure (C10) 2-4 % Stearinsäure 1-3% Linolsäure |
Je nach Produkt wechselndes Verhältnis von
Laurinsäure (C12) „XCT-Öl“ enthält nur Caprin- und Caprylsäure, |
| Quelle | Kokosnussfleisch | Kokosöl und/oder Palmöl, je nach Hersteller. |
| Anwendung | Braten, Backen, Verfeinern heißer Speisen & Getränke. | Für Dressings, zum Verfeinern kalter oder heißer Speisen oder Getränke. Zum Braten nicht geeignet, zum Backen nur bei nicht zu heißer Temperatur. |
| Beginnt zu rauchen bei | 190 ° C | 120 ° C |
| Schmilzt bei | 23-26 ° C (im Sommer flüssig) | -5 °C (bei Zimmertemperatur flüssig) |
| Wirkung auf den Körper | Wirkt antibakteriell, enthält Spuren von Vitaminen und Mineralien. | Laurinsäure: schreckt Zecken ab und wirkt antimikrobiell, verursacht von allen mittelkettigen Fettsäuren aber am häufigsten Verdauungsprobleme.
Caprinsäure: Wirkt vor allem positiv auf die Thermogenese und damit den Energieverbrauch und die Ketonkörperbildung – „Stoffwechsel-Effekt“. Caprylsäure: Wirkt vor allem auf die Ketonkörperbildung und kann eventuell die Blut-Hirn-Schranke passieren und dort als Energiequelle dienen – „Brain Boosting Effekt“. Capronsäure: Keine bekannte besondere Wirkung. |
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